| KLASSE | technogener Bildschirmgeist |
|---|---|
| BESITZ | Projektor und Hotelkinosaal |
| GEFAHR | hoch |
| HAUPTMOTIV | Projektion, Film, weiße Leinwand |
Das Gespenst existiert, solange das Bild projiziert werden kann. Es entsteht nicht im Inneren des Films, sondern in der Verbindung zwischen Projektor, Leinwand und Zuschauer.
Ursprung und Erscheinungsformen
In der Vergangenheit bemerkt Melissa die Empfindlichkeit des Wesens gegenüber der Leinwand. In der Gegenwart kann Chelsea die Oberfläche beschädigen, den Projektor einschalten oder Bleichmittel einsetzen. Wenn die Szene nicht zerstört wird, zieht der Geist den Zuschauer in den Film hinein.
Erotische Natur
Seine Erotik ist kinematografisch: Der Mensch wird zur Darstellerin eines fremden Drehbuchs, wiederholt zuvor gefilmte Bewegungen und vergisst nach und nach, dass es ein Leben außerhalb des Bildausschnitts gab.
Widerstand und Preis
Den Projektor anhalten, die Leinwand zerstören oder überbelichten, ohne das bewegte Bild zu berühren. Ein zerrissener Film kann mehrere kurze Szenen erzeugen, von denen jede einen Teil des Geistes bewahrt.


