| KLASSE | Beobachtender Geist |
|---|---|
| BESITZ | Museumsausstellungsstücke und verschlossene Räume |
| GEFAHR | hoch |
| HAUPTMOTIV | Der Blick ohne Körper |
Der Unsichtbare existiert als eine Präsenz, die sich mit den Augen nicht bestätigen lässt. Er bevorzugt Gesichter und Spiegel, weil sich darin die Reaktion anderer deutlicher erkennen lässt.
Herkunft und Erscheinungsformen
Zuerst verändert sich die Luft, dann erscheinen Spuren auf Stoffen und Gegenständen. Das Wesen wartet, bis der Mensch ihm selbst zeigt, wo sich seine verwundbare Stelle befindet.
Erotische Natur
Seine Erotik besteht in dem fremden Blick, vor dem man sich nicht mit Kleidung verstecken kann. Die Unsichtbarkeit nimmt dem Opfer die Möglichkeit, den Blick zu erwidern, und macht es zum einzigen sichtbaren Objekt der Szene.
Gegenmaßnahmen und Preis
Staub, Wasser, Rauch oder gerichtetes Licht einsetzen. Nicht auf das eigene Spiegelbild blicken, um das Wesen zu ergründen: So erhält es eine genaue Karte der Reaktion.


